Donnerstag, 12. Juli 2012

Review: essence Your Cupcake Palette

Hallo ihr Lieben :)

Heute habe ich endlich Zeit [und alle Bilder zusammen], um euch eine kleine Review zu der Your Cupcake Palette von essence zu schreiben. Ich weiß, das haben schon sooo viele gemacht, aber ich dachte, was schadet eine weitere Sichtweise?
Die Your Cupcake Palette ist eine von essence erstellte Palette, die es nicht frei verkäuflich, sondern als Prämie für das Schreiben von Blogposts, Beiträgen und Kommentaren im essence Beauty Friends Forum gibt. Für verschiedene Aktivitäten in diesem Forum erhält man eine unbekannte Anzahl an Punkten, die einem gutgeschrieben werden. Hat man 500 Punkte angesammelt, kann man diese für die Palette eintauschen, die dann von essence verschickt wird. Leider gab es kürzlich ein paar Probleme im Forum, durch die eine fehlerhafte Punktevergabe auftrat. Außerdem herrschte durch einen hohen Andrang immer mehr Unordnung im Forum, die für die wenigen Moderatoren kaum zu bewältigen war, denn viele Mitglieder haben wahllos oder unüberlegt Kommentare und Blogposts verfasst, die inhaltlich sehr unaussagekräftig waren, schon mehrfach vorkamen oder nur der Ansammlung von Punkten dienten. Das finde ich etwas schade, denn auch, wenn ich mich ursprünglich auch eher wegen der Prämie angemeldet habe, macht das Schreiben mir doch sehr viel Spaß und ich lege nicht nur Wert auf das Sammeln von Punkten. Meiner Meinung nach lohnt es sich also so oder so, mal bei den essence Beauty Friends vorbei zu schauen, wenn ihr das Forum noch nicht kennt.

Aber jetzt zum Wesentlichen:



Die genauen Maße der Palette weiß ich gerade nicht genau, sie ist aber recht groß. Im unteren Bild seht ihr den aufklappbaren Teil mit einem kleinen 3D-Bild und einem Spiegel.
In der Palette enthalten sind:
  • 12 Lidschatten
  • 2 Gel Eyeliner, dunkelbraun und anthrazit
  • 2 Pinsel, Lidschattenpinsel und abgeschrägter Eyelinerpinsel




Die Farbauswahl der Palette gefällt mir, denn ich kann eigentlich nur mit zwei bis drei Tönen nichts/ weniger anfangen. Auch die Farben der Eyeliner finde ich gut! Die Pinsel sind etwas kleiner als die normalen Pinsel von essence, an sich entspricht die Qualität des Eyelinerpinseln aber der des Pinsels aus dem Standartdsortiment. Der Lidschattenpinsel ist sehr flach und auch fester als der normale Pinsel von essence, trotzdem finde ich aber, dass man auch mit diesem Pinsel gut und präzise arbeiten kann. :)
Etwas schade finde ich, dass manche Lidschatten, besonders die hellen Farben aus der ersten Reihe, relatv schwach pigmentiert sind, man bei manchen grellen Farben aber schnell mal zu viel erwischen kann. An sich entspricht es ja dem Konzept von essence, die Pigmentierung von [bunten] Lidschatten etwas zurückzunehmen, damit gerade die jüngeren Mädchen, die ja die Zielgruppe von essence ausmachen, nicht aussehen, als wären sie morgens in einen Farbtopf gestolpert. Für mich macht an dieser Stelle aber keinen Sinn, dass gerade die neutraleren Farben eher mäßig pigmentiert sind und die knalligen Töne, z.B. das blau unten rechts, sehr stark sind. Hier gilt: "Weniger ist mehr" ;)
Nichts desto trotz finde ich die Palette gut gelungen und habe sogar schon Lieblinge entdeckt: oben in der Mitte und ganz rechts, die beiden Töne finde ich sehr schön. Auch der Ton ganz rechts in der zweiten Reihe gefällt mir gut und auch ganz unten rechts das blau hat es mir angetan, denn dieser Ton hat perfekt zu meinem Abiball-Kleid gepasst, deswegen habe ich ihn am unteren Wimpernkranz als "Pop of Colour" aufgetragen. Das gleiche könnte ich mir auch mit dem violetten Ton unten in der Mitte vorstellen :) Eine kleine Überraschung hat für mich der gräuliche Ton ganz links in der zweiten Reihe geboten, denn er ist, wenn man ihn aufträgt und verblendet, nicht nur grau, sondern hat einen ganz leichten, dezenten bläulichen Schimmer.
Damit ihr ein paar Eindrücke bekommt, hier mal Swatches [Innenseite meines Unterarms/ Handrücken, ohne Base]:



Mein Fazit: 
Ich finde, die Palette ist gut gelungen. Auch, wenn ich die Pigmentierung der Farben manchmal etwas merkwürdig finde, denke ich, dass man mit der Palette inklusive Pinseln und Eyelinern gut arbeiten kann und dass sich die Beteiligung im Forum bei so einer tollen Prämie echt lohnt, denn die Palette ist immerhin umsonst und da könnte man auch viel schlechteres erwarten :) "Einem geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul" oder so ;D
Wenn ihr nun Interesse an dem Forum gewonnen habt und für so eine Palette auch gerne ein paar schöne Kommentare und Blogeinträge verfasst, könnt ihr euch *hier* registrieren.

Wenn ihr auch Mitglied in dem Forum seid, schickt mir gerne eine Freundschaftsanfrage [natürlich an: TheTixiii] und schreibt mir eure Meinung zu dem Forum - und falls ihr sie habt auch zu der Palette - in die Kommentare, das würde mich echt freuen! :)
Bis bald,
Finja ♥

Mittwoch, 11. Juli 2012

Piercing-Serie Teil 2

Hallo ihr Lieben :)

Ich stecke momentan mitten in der Püfungsphase und habe kaum Zeit zum Bloggen. Ich bin nämlich gerade am lernen - bisweilen mit mäßigem Erfolg. Man ist aber manchmal auch sooo unmotiviert...
Eigentlich wollte ich als nächstes auch über die Essence-Düfte schreiben, als Ergänzung zu Finjas Post quasi. Aber: auch dafür braucht man Zeit, die ich halt im Moment nicht habe. Ich will euch hier ja meine Meinung schildern und nicht nur ein paar sinnlose Worte in den Raum knallen.
Was nun? Ich hab da mal was vorbereitet ;) Denn ich hatte mal ein bisschen zur Piercing-Serie vorgeschrieben, sodass ich hier jetzt einfach den nächsten Teil liefere. Ich hoffe, es interessiert.

Wo kann bzw. sollte man sich piercen lassen?


Der Beruf des Piercers hat keine staatliche Anerkennung, es ist also nicht fest geregelt, wer überhaupt piercen darf – mindestens eine Heilpraktiker-Ausbildung ist aber nötig, soweit ich weiß. Einige Menschen gehen aus diesem Grund zum Arzt/Chirurgen und lassen das da machen - kein Witz: ich habe selbst solche Geschichten schon von Bekannten gehört. Da frage ich mich allerdings, was das soll. Erstens ist ein Arzt ein Arzt und dementsprechend sicherlich nicht für, sondern gegen vorsätzliche Körperverletzungen, auch wenn diese ganz absichtlich und aus ästhetischen Gründen geschehen. Und zweitens fehlt ihm in den allermeisten Fällen einfach die Erfahrung, es ist schließlich nicht sein Job, Piercings zu stechen. Auch würde ich persönlich davon abraten, Ohrlöcher beim Juwelier schießen zu lassen. Das hat einerseits mit der Praktik des Schießens zu tun, zu der ich mich aber später noch äußere. Des Weiteren verhält es sich mit dem Juwelier wie mit dem Arzt: das Durchlöchern von Körperteilen ist nicht seine primäre Aufgabe, es fehlt also die nötige Erfahrung und Routine.
Mit einem guten Studio ist man sicherlich besser beraten. Woran man ein gutes Studio optisch erkennt, kann ich nicht wirklich sagen – ich war erst in zweien. Davonlaufen würde ich, wenn die Piercer um den heißen Brei herumreden, verplant wirken oder anstelle einer ausführlichen Beratung direkt mit dem Piercen loslegen wollen. Ein seriöser Piercer nimmt sich Zeit, die Abläufe und natürlich auch die Risiken zu erklären. Ein guter Indikator ist auch immer der Körperschmuck, den der/die Piercer/in selbst zur Schau stellt: Sieht alles gut [gerade] gestochen aus? Hat die Person allgemein ein gepflegtes Äußeres? Wie sieht es mit Narben aus? Trägt er/sie nur Standardpiercings oder auch experimentellere? Gerade im letzteren Fall bin ich persönlich der Meinung, dass ein Piercer nur das stechen sollte, womit er selbst auch gewisse Erfahrungen hat - nicht nur im Stechen, sondern auch damit, was der Träger so alles beachten muss, welche Probleme sich ergeben können und so weiter... Optische "Seriosität" - wie auch immer man die festlegen mag - muss hier also nicht der Maßstab sein, experimentellere Menschen haben vermutlich auch schon mehr [schmerzhafte] Erfahrungen gemacht. Und eines ist auch wichtig: Sympathie! Oder wollt ihr euch von jemandem zerstechen lassen, bei dem ihr irgendwie unentspannt seid?
Natürlich solltet ihr auch einen Blick auf die Gerätschaften werfen können - sieht alles irgendwie siffig aus? Nichts wie weg! Das ist meines Wissens aber nicht die Regel. Richtige Piercer desinfizieren und sterilisieren ihre Arbeitsflächen, -räume und -geräte regelmäßig vor und nach dem Piercen, verwenden Einmalkanülen und so weiter. Viele geben auch Auskunft darüber, wie sie dabei vorgehen, wenn man es genau wissen will.
Vorsicht ist auch bei den Preisen geboten: entscheidet euch nicht für ein beliebiges Studio, bloß weil ihr dort besonders wenig zahlt. Ein gutes Piercing hat seinen Preis, denn: es soll vernünftig gestochen sein, möglichst wenig Komplikationen mit sich bringen und so weiter, darum ist auch das Schmuckmaterial wichtig, und in der Regel ist auch die Nachsorge im Preis inbegriffen. Vermeintliche Schnäppchen bekommt man nur auf Kosten der eigenen Gesundheit. Hilfreich ist es natürlich immer, wenn man Leute kennt, die selbst tolle Piercings haben und Studios empfehlen können.
Ich hoffe, das war in irgend einer Form hilfreich. Weiter geht die Serie mit Methoden des Piercens, meinen eigenen Erfahrungen - die hier ja schon ein wenig zum Tragen kamen - und mit meinen Piercings. Dann auch mit Bildern.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend und setze mich jetzt mal weiter an meine Bücher...

Tabea