Dienstag, 29. Mai 2012

Schnell, einfach, lecker: "Beilagen" zum Grillen

Hallo!
Da Deutschland in den letzten Tagen einen großen Schritt Richtung Sommertemperaturen gemacht hat, haben vermutlich viele von euch (genauso wie ich) zum ersten Mal dieses Jahr gegrillt.
Heute möchte ich euch zwei ganz einfache, schnelle, aber sehr leckere Beilagen zum Grillfleisch/ -tofu vorstellen, über die ich mich selber immer sehr freue bzw. sie gerne zubereite. Und das praktische für alle Vegetarier - Sie sind fleischlos!  Also, los geht's:

Ich fange an mit Tomate-Mozzarella:
Diese einfache Salatvariation kennt vermutlich heutzutage jeder ;) Ich esse es grade beim Grillen im Sommer unheimlich gerne, obwohl es so simpel ist: Tomaten aufschneiden, den Mozzarella auch schneiden, oder zupfen, das ist jedem selbst überlassen. Auf einen Teller drapieren und Basilikum darüber verteilen. Etwas Balsamico-Essig und Öl, Pfeffer, Salz oder jedes andere Gewürz darüber verteilen und fertig ist eine leckere Salatbeilage! Man kann das Ganze auch super als kleine Snack-Variante zu einem Grillfest oder einer Party mitbringen. Dazu kauft man einfach Cocktailtomaten und kleine Mozzarellabällchen (die gibt es mittlerweile auch bei Aldi). Die Tomaten werden dann gewaschen und mit dem Käse in einer Art Marinade aus Öl, Gewürzen und zerkleinertem Basilikum - oder anderen Kräutern - mindestens 20 Minuten "eingelegt". Anschließend jeweils eine Tomate und ein Mozzarellabällchen auf einen Zahnstocher aufspießen und schon hat man kleine Tomate-Mozarella-Häppchen ;) Kleiner Tipp: Ich nehme am liebsten Olivenöl! Das macht das Ganze noch aromatischer, und Vorsicht mit dem Balsamico, denn weniger ist manchmal mehr ;D


Als zweiten Tipp habe ich für euch Grillbrot bzw. Röstbrot:
Und das ist mindestens genauso einfach und lecker wie Tomate-Mozzarella ;) Man nimmt sich einfach ein Stangenbrot oder gerne auch Brötchen, die beim Frühstück übrig geblieben sind, und schneidet Scheiben daraus. Die Brotscheiben werden dann von beiden Seiten mit (Oliven-)öl bestrichen, dazu nehme ich meistens einen Backpinsel. Die eingeölten Brotseiten kann man dann nach Belieben würzen, ich nehme meistens Pfeffer und Kräutersalz. Wenn man diese Vorarbeit erledigt hat, legt man die Brotscheiben einfach zu den restlichen Sachen auf den Grill, aber Vorsicht, sonst werden die Brote schwarz und dann sollte man sie lieber nicht mehr essen! Wer es gerne mag, kann vor dem Einölen der Brotscheiben eine Knoblauchzehe halbieren und die aufgeschnittene Seite leicht über die Brotscheiben streichen. Aber auch hier ist weniger mehr, es seidenn, ihr habt Angst vor Vampiren ;P Außerdem braucht man für dieses Röstbrot nicht unbedingt den Grill anschmeißen, eine Pfanne reicht auch, wenn man es nur auf das Brot abgesehen hat ^^

Im Bild sieht man natürlich das ungegrillte Brot, aber ich versichere euch, dass es einfach lecker ist und auch toll riecht!

Manche könnten natürlich jetzt sagen: "Die erzählt hier ja nichts Neues", aber ich wollte einfach mal auf diese einfachen, aber trotzdem leckeren Beilagen hinweisen. Ich weiß natürlich, dass bei beiden "Rezepten" Öl verwendet wird und dass das nicht grade mit einer Diät einher geht (Mozzarella ist auch nicht grade ein Schlankmacher), aber dazu möchte ich sagen, dass der Körper auch eine bestimmte Menge an Fetten benötigt, besonders in Kombination mit Gemüse, um bestimmte Vitamine verarbeiten zu können. Man muss einfach immer ein gesundes Maß finden ;)
In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß beim Ausprobieren oder Wiederentdecken und Guten Appetit! :)
Bis dann,
Finja ♥

Freitag, 25. Mai 2012

Piercing-Serie - Teil 1: Grundfragen

Ab heute möchte ich mich in unregelmäßigem Abständen einem Thema widmen, das mich selbst sehr interessiert [und da geht es nicht nur mir so]: Piercings. Ich habe selbst ein paar und bin derzeit am überlegen, ob es nicht noch mehr werden sollten.
Aber so etwas will - ähnlich wie bei einem Tattoo - gut überlegt sein, denn man sollte es nicht übertrieben. Hätte ich alle Piercings durchgezogen, die ich im Laufe meiner Jugend als unglaublich cool und lebenswichtig empfunden habe, wär ich heute ein Spaß für jeden Metalldetektor...! Genau darum soll es in dem kommenden Post gehen, und ich habe mir überlegt, daraus eine kleine Serie zu machen, weil es zu dem Thema einfach so viel zu erzählen gibt und ich hier keinen mit einem einzigen Post erschlagen will. Zugegeben, dieser Beitrag war in ähnlicher Form schon in meinem anderen Blog zu lesen, aber da hab ich das mit der Serie dann irgendwie doch nicht so durchgehalten. Hier würde ich das gern auch ein bisschen zum Meinugnsaustausch machen. Julia hat bestimmt auch bald mal was zum Thema Dehnen zu erzählen, damit kenn ich mich nämlich so gar nicht aus.

Nun geht es also um mein gesammteltes Halbwissen in Sachen Körperdurchlöherei – bei Desinteresse einfach nicht weiterlesen. Bei allen anderen habe ich die Hoffnung, dass mein Text wenigstens ein bisschen hilfreich sein könnte.
Zu Beginn eine kleine Vorwarnung: Ich bin natürlich kein Profi, sondern einfach nur ein Mensch mit ein paar Piercings, und kann dementsprechend natürlich nur meine subjektiven Erfahrungen und Meinungen weitergeben.

Heute geht es erstmal los mit zwei wichtigen Grundfragen:

Welches Piercing soll es sein?

Der erste logische Schritt: Überlegen. Welches Piercing will ich überhaupt - und warum? Weil es Trend ist? Weil es außergewöhnlich ist? Weil es mir gefällt? Für mich ist letzterer Grund immer der Ausschlggebende, aber im Endeffekt muss das natürlich jeder selbst wissen.
Beachten sollte man dabei vor allem auch das: Nicht jedes Piercing passt auch zu jedem Menschen, manche sind anatomisch nicht einmal möglich, weil z.B. für Ohrknorpelpiercings die betreffenden Knorpel auch gut ausgeprägt sein müssen. Das kann man natürlich vom Piercer checken lassen. In Sachen Optik sollte man sich meiner Meinung nach aber zu allererst auf seinen eigenen Geschmack verlassen und erst in „zweiter Linie“ auf Freunde, Eltern oder sonstige Menschen hören. Du selbst bist es, der bzw. die damit herumlaufen muss!
Dann gibt es natürlich auch eine wahnsinnig große Anzahl an verschiedenen Piercings, die ich natürlich nicht alle kenne – und selbst wenn, hätte ich keine Lust, alle einzelnen aufzuzählen und zu erklären. Die Seite piercing-arten.de gibt einen ganz guten Überblick [zum Teil sogar mit Videos] und auch der Wikipedia-Artikel zum Thema ist nicht mehr allzu scheußlich. Ich will hier aber nicht für die Richtigkeit der Inhalte garantieren - die besten Infos bekommt man natürlich immer noch direkt beim Piercer. Und Achtung: nicht jeder Piercer bietet alle Piercings an – seriöse Studios schon gar nicht. Das hat einen einfachen Grund: Piercings gelten rechtlich als Körperverletzung und manche davon sind einfach scheißriskant. Daher sollte ein Piercer auch nur das stechen, was er sich zutraut, bzw. was er wirklich kann.

Wer darf sich piercen lassen?

Wie oben bereits erwähnt, gilt das Piercen in Deutschland als Körperverletzung und muss im Einverständnis von Piercer und Kunde geschehen. Piercer sichern sich das Einverständnis des Kunden deshalb vertraglich ab – die Verträge beinhalten unter anderem auch Informationen über mögliche Allergien etc. Auf der anderen Seite ist der Piercer dadurch dazu verpflichtet, sämtliche Risiken zu erläutern. Natürlich können solche Verträge nur von Geschäftsfähigen geschlossen werden, darum ist bei Minderjährigen mindestens die Unterschrift der Eltern/Erziehungsberechtigten, manchmal sogar deren Anwesenheit nötig.
Grundsätzlich stechen die meisten Piercer, die ich kenne, erst ab einem Alter von 14 Jahren zu und führen dann auch nur die als harmloser geltenden Piercings [Nase, Nabel, einige Ohrknorpelpiercings] durch. Für die meisten „heftigeren“ Piercings muss man 16 oder sogar volljährig sein. Hierzu gibt es zwar keine gesetzlichen Vorgaben, allerdings ist das - soweit ich weiß - eine Art Piercer-Kodex oder sowas. Finde ich persönlich auf jeden Fall ziemlich sinnvoll.


Das war es heute erst einmal, es soll ja informativ bleiben und ich will niemanden mit zu viel Text langweilen. Demnächst geht es dann um die Methoden des Piercens und um die Auswahl des Piercers - beides Themen, die so komplex sind, dass sie vielleicht auch jeweils einen eigenen Beitrag bekommen.

Ich wünsche euch einen wunderbar sonnigen Tag und dass ihr die Zeit habt, das Wetter zu genießen.

Tabea


PS: Ich bin bei Sachen, von denen ich selbst nur ein bisschen Ahnung habe, immer ganz froh, wenn man mich auf Fehler hinweist. Oder schreibt mir einfach eure Erfahrungen ;)

Samstag, 19. Mai 2012

No Heat Challenge

Hallo Leute,
vor kurz Zeit habe ich bei YouTube von der No Heat Challenge gehört und fand das ganze recht interessant und stellte mir die Frage, ob ich diese Challenge wohl bestehen würde.
Und als ich dann gestern beim Frisör war, dachte ich mir, nutz ich die Zeit bis zu meinem nächsten Frisörbesuch und mache die No Heat Challenge. Wie der Name schon sagt, geht es darum keine Hitze zu verwenden. Also werde ich bis zu meinem nächten Frisörbesuch weder einen Lockenstab, ein Glätteisen noch einen Föhn benutzen. Was bei mir eigentlich nicht soo problematisch ist, da ich mir so gut wie nie die Haare glätte und auch nur selten Locken mache. Mein einziges Problem wird sein, dass ich eigentlich immer morgens vor der Uni dusche und dann natürlich Haare föhnen muss. Also muss ich jetzt sehen immer am Abend duschen zu gehen.
Normalerweise liegen zwischen meinen Frisörbesuchen so 4-6 Wochen, da ich meine Haare grad wachsen lasse und regelmäßiges Spitzenschneiden dabei das A und O ist. Ich glaube die meisten die an dieser Challenge teilnehmen, haben einen Zeitraum von 3-4 Monaten gewählt, aber das ist mir einfach zu lang, schon allein eben wegen dem Frisör, weil ich mir grundsätzlich die Haare föhnen lasse und dann dafür die Challenge zu unterbrechen fände ich auch irgendwie doof.
Zwischen drin werde ich euch natürlich berichten und am Ende ein Fazit ziehen.
Also wünscht mir Glück

Julia :)

Freitag, 18. Mai 2012

Kann man das so tragen?

Hallo ihr Lieben :)

Ich habe vor kurzem eine Mascara-Probe von Yves Rocher bekommen (sie hat leider keine genauere Bezeichnung und im Internet konnte ich sie auch nicht finden) und dachte mir „Naja, Mascara kann man ja immer gebrauchen, besonders praktisch in so einer kleinen Größe!“. Als ich dann aber genauer hingesehen habe, habe ich entdeckt, dass es sich bei der Mascara nicht um ein klassisches Schwarz, sondern um silbernen Glitzer, also im Prinzip eine Special Effect Mascara, handelt. Das musste ich natürlich gleich ausprobieren!

Ich habe die Mascara also über meiner normalen Mascara aufgetragen (man kann sie auch „pur“ auf die Wimpern auftragen) und ich muss sagen, sie ist nicht so extrem auffällig, wie ich erwartet hatte. Im Spiegel musste ich erst genauer hinschauen, um die Glitzerpartikel auf meinen Wimpern zu entdecken, wenn ich allerdings in die Sonne oder helles Licht schaue, sehe ich sie sofort auf meinen Wimpern schimmern. Deswegen denke ich, dass auch anderen Personen bei bestimmten Lichtverhältnissen dieser Effekt auffallen wird. Irgendwie witzig... ;)

- leider erkennt man auf den Fotos nicht so viel, also müssen meine Erklärungen reichen - 

Allerdings stellt sich mir trotzdem die Frage, ob man Glitzermascara so tragen kann? Und wenn ja, wo? Im Alltag oder doch eher abends beim Weggehen?

Obwohl das hier keine Produktempfehlung oder Rewiev werden soll, hier mal eine kurze pro-/ contra-Liste:

+ unauffälliger, als ich dachte
+ verleiht dem Augenmakeup einen leichten, glamourösen Schimmer
+ „Eyecatcher“

- verklebt beim Auftragen die Wimpern/ löst die Mascara an, so dass sich „Fliegenbeine“ bilden
- man hat das Gefühl, die Glitzerpartikel könnten ins Auge geraten
- die Wimpern sehen (aus eigener Sicht) nass aus und „blenden“

Die Vor- und Nachteile halten sich für mich so ziemlich die Waage und deswegen sollte sich jeder selbst eine eigene Meinung bilden. Ich persönlich würde die Mascara warscheinlich nicht weiter benutzen, höchstens zu Halloween oder Karneval, mich irritiert nämlich das Schimmernde, fast Blendende am Rande meines Blickfelds.

Und was meint ihr? Kann man Glitzermascara tragen? Wenn ja, zu welchem Anlass? Oder habt ihr es selbst schon ausprobiert?

Jetzt noch eine kurze Liste der Produkte, die ich ansonsten für den Glitzerwimpern-Look verwendet habe:
  • p2 Open up your eyes! Brightener in der Farbe OH10
  • essence eyeshadow in der Farbe 22 blockbuster
  • Catrice Absolute Eye Colour in der Farbe 270 Grey's Philosophy
  • NYX♥ Smokey Look Kit
  • L'ORÉAL Volume Million Lashes Mascara
  • p2 Beauty Insider Liqid Eyeliner in der Farbe 010 blackest black
  • ASTOR Kajal Pencil in black

Und das war's auch schon.
Bis bald ♥

Finja

Donnerstag, 17. Mai 2012

Bleib geschmeidig...!


So, nachdem ich mich in letzter Zeit etwas rar gemacht habe, gibt’s heute mal etwas Neues von mir :)
Ich habe ja schon in meinem Alltagsprodukte-Post erwähnt, dass ich vor kurzem meine Liebe zu Creme-Lidschatten entdeckte.  Eigentlich war ich immer eher skeptisch, weil ich davon ausging, dass die Farben aufgrund ihrer cremigen Textur nicht so lang halten oder in die Lidfalte rutschen oder, oder, oder. Klingt komisch, ist auch nicht so. Tatsächlich halten die tollen Teile nämlich bei normalen Wetterverhältnissen [weder zu warm noch zu nass] gut und gerne den ganzen Tag. Ich besitze zwar bisher erst 5 Stück, aber die Sammlung wird sich wohl noch erweitern. 


Da ich ein studentischer Geizhals bin – und darüber hinaus finde, dass gute Kosmetik nicht automatisch teuer sein muss – besitze ich bisher nur Produkte aus der unteren Preiskategorie, sprich: von essence und Catrice. Das muss aber ja nicht so bleiben. Im Folgenden zeige ich euch mal ein paar Swatches. Ich muss dazu sagen, dass die Lichtverhältnisse der Bilder leider nicht so großartig sind, weil im Moment das Wetter so blöd ist und noch dazu das ohnehin wenige Tageslich sich kaum in meine Studentenwohnung [aka Kellerloch] verirrt. Ach und die Produkte sind alle schon mehr oder weniger ausgibig genutzt, stört euch bitte nicht an den Gebrauchsspuren.

Der erste Lidschatten nennt sich Yes, I Wood! und ist aus der schon fast verjährten Hidden World LE von Catrice. Es gab die LE-Sachen reduztiert bei IhrPlatz -  waren wohl noch unliebsame Restbestände - und bei einem Preis von maximal 2€ [genau weiß ich es nicht mehr] musste ich die Teile einfach mitnehmen.  Um genau zu sein, sollte ich vielleicht noch anmerken, dass es sich hierbei um ein so genanntes Eyeshadow Soufflé handelt, die Konsistenz ist dementsprechend sehr fluffig und weich. Die Farbe finde ich wunderschön und würde sie spontan als Champagner-Ton beschreiben - wobei die Benennung von Farben nicht gerade meine Spezialität ist. Einwände werden jederzeit erhört ;) Wie dem auch sei, ich finde die Farbe sehr passend für eher dezente Alltagslooks, da sie sehr zart ist und erst auf den zweiten Blick auffällt. Die Textur fühlt sich auf der Haut toll an und auch der etwas seltsame [alkoholische?!] Geruch stört nicht außerordentlich, da sich die Augen beim Durchschnittsmenschen ja oberhalb der Nase befinden. Kleiner Kritikpunkt: hier haben sich meine Vorurteile gegenüber Creme-Lidschatten leider ein bisschen bestätigt, denn nach ein paar Stunden hat sich ein Teil der Creme unschön in der Lidfalte abgesetzt. Ansonsten aber ein schönes Ding.
Ich mache dann direkt mal mit dem zweieiigen Zwilling weiter, der den Namen Wood you follow me? trägt. Ich finde die Namen, die sich die Damen und Herren bei Cosnova so einfallen lassen, übrigens ziemlich amüsant. Wie wird man Schminksachen-Namensgeber? Egal, kommen wir zum Punkt: Dieses Braun hat mich zunächst nicht sonderlich begeistert, da es in mir gewisse Assoziationen hervorrief, die ich hier nicht benennen werde [vielleicht bin ich also nicht so geeignet für solch einen Job bei Cosnova] - Julia erinnert sich vielleicht noch eine SMS aus der Zeit, als die LE ganz aktuell war. Hier habe ich also eher zugegriffen, weil der Preis so verlockend war - ich Opfer. Zu Hause war ich dann aber doch ganz angenehm überrascht. Zur Konsistenz hab ich mich ja oben schon geäußert, darum hier die rohen Fakten: Der Lidschatten ist nicht so dunkel wie befürchtet und der Braunton schöner als erhofft. Zudem ist das Mousse beinahe matt und schimmert nur seeehr wenig, was man ja auch nicht unbedingt erwartet bei cremigen Texturen. Kleiner Makel auch hier wieder: Die Haltbarkeit - wobei ich hiermit auch noch meine, dass er nicht allzu wischfest ist, leider. Allzu oft habe ich ihn auch noch nicht benutzt, weil ich in letzter Zeit hellere Töne bevorzuge.
Der Nächste, Lord of the Blings von Catrice, ist ein echtes Goldkerlchen. Dies war mein aller erster Creme-Lidschatten und er hat es gleich geschafft, mich zu überzeugen. Da er - wie man auf dem Swatch ganz gut erkennt - alles andere als dezent ist, nutze ich ihn vor allem zum Weggehen am Wochenende. Catrice hat hier auf keinen Fall zu viel versprochen ["Made to Stay"], denn er hält auch ausgiebigen Tanzflächenaufenthalten stand. Der Goldton lässt sich erstaunlich gut mit verschiedensten Farben kombinieren - ich habe ihn schon zusammen mit braun, kupfer, petrol und lila ausprobiert und denke, da geht noch mehr. Allerdings glitzert er relativ stark, was mir ganz zu Beginn, als ich noch keinerlei Erfahrung mit Creme-Lidschatten hatte, so einige Schwierigkeiten bereitete. Diese Hürden hab ich nun aber auch überwunden.

Kurz darauf wanderte Romans Gone Bad in meinen Einkaufskorb. Auf den Bildern kommt er ganz genau so raus, wie ich ihn mir im Laden vorgestellt hatte: Bronzig mit einem minimalen grünlichen Einschlag. In der Realtität sieht das ein bisschen anders aus: die Farbe ist sehr, sehr wandelbar und lässt sich kaum definieren, erscheint aber ulkigerweise mit einem grauen Unterton. Bei ganz genauem Hinsehen erkennt man sowohl grüne als auch rötlich-braune und silbrige[?!] Partikelchen. Ein bisschen Ritter-Rost-Style also :D Jawoll, er gibt mir noch Rätsel auf, hat sich aber als Grundlage für rauchige Looks schon bewährt. Jemand, der es richtig kann, kann gewiss noch mehr herausholen. Diese Cremes kosten übrigens 3,49€.

Als letztes möchte ich hier meinen momentanen Alltagshelden zeigen. Ich benutze Coppy Right von essence - wie man am Bild sieht - wirklich fast täglich, denn momentan stehe ich sehr auf Bronze/Kupfer und ähnliche Farben. Ich finde hier besonders gut, dass er nicht so arg glitzert, allerdings ist die Konsistenz nicht ganz so toll wie bei den Catrice-Cremes. Aber die essence-produkte sind ja auch etwas preiswerter - daher wohl auch der nicht so ansehnliche Platiktiegel. Abgesehen davon ist der Lidschatten aber echt super und hält auch genau so lang wie seine großen Brüder von Catrice. Mein momentaner Favorit.

Ich hoffe, ich habe hier nun niemanden mit der Masse an Text und Bildern erschlagen. Wer noch immer nicht genug hat, sollte sich mal das noch viel informativere Video von ChrissyCosmetic zu diesem Thema ansehen. Als ich das Video gesehen habe, musste ich über diesen Zufall schmunzeln, denn ich hatte da den Text zu diesem Post schon so gut wie fertig.

Gute Nacht wünscht
Tabea

Dienstag, 15. Mai 2012

Das altbekannte Thema Nagellack :)

Hallo :)

heute wollte ich euch einmal meine neue Nagellack Aufbewahrung zeigen. Ich habe meine Nagellacke bislang in einer Glossy Box verstaut. Hier einmal ein Bild davon:


Wie ihr schon seht, sieht das ganze nicht wirklich ordentlich aus und wirklich schnell den richtigen Nagellack zu finden gestaltete sich auch nicht gerade einfach :D 
Nun möchte ich euch ein Bild von meiner neuen Aufbewahrung zeigen:

Gleich viel ordentlicher oder? :) 
Leider bringt dieses Ding (was ich übrigens in einem neuen Ramschladen in unserer Stadt für 4€ gekauft hab) , aber auch Probleme mit sich. 1. passen kaum alle meine Nagellacke drauf und 2. haben die Teller in der Mitte eine kleine Vertiefung, was es schwer macht die Nagellacke gescheit hinzustellen. 
Naja fürs erste und vorallem für den Preis reicht es mir erstmal, denn ich finde es sieht wirklich viiiiiel viel besser aus :) Denke aber ich werde mit bald ein dreistöckiges Ding (sorry ich kenn den Namen leider nicht :D) mit komplett flachen Tellern kaufen. Oooder ich werde mir selbst ein Nagellackregal bauen, dazu würde ich euch dann aber natürlich ein Update geben.

Bis dahin :)
Julia

PS: Entschuldigt bitte die schlechte Bildqualität, aber es ist dunkel und ich musste mit dem Handy fotographieren ;)

Mittwoch, 9. Mai 2012

Weil es so schön ist, gleich noch ein NOTD ;)

Hallo ih Lieben :)
Endlich habe ich wieder Zeit und Energie zum Posten :) Und das möchte ich gleich nutzen, um euch (noch) ein Nageldesign zu zeigen. Im Gegensatz zu Julia habe ich es mir allerdings nicht selbst ausgedacht, sondern mich an einem Video orientiert. Wie es in dem Video vorgeschlagen wird, würde ich das Nageldesign eher zu festlichen Anlässen tragen, aber es ist echt simpel und sieht auch so wunderschön aus :)


Der einzige Unterschied zu der Vorlage im Video ist, dass ich den Farbverlauf anderst gestaltet habe, aber ich erkläre am besten von Anfang an:
Ich habe mit einem Basecoat angefangen und dann in drei dünnen Schichten einen Farbverlauf auf den Nagel aufgetupft. Dafür habe ich in der ersten Schicht ca. 2/3 des Nagels betupft (ganz dünn!), als der Lack getrocknet war noch ein mal bis zur Hälfte und dann nochmal die Spitze des Nagels. Zum Auftupfen des Lacks habe ich ein altes Puderschwämmchen benutzt, das ich einfach in der Mitte durchgerissen habe. Als der Farbverlauf dann trocken war, habe ich einen pinken Glitzerlack darüber aufgetragen, habe aber darauf geachtet, dass nicht zu viel Glitzer auf dem Nagel landet ;). Und zum Schluss hab ich das Ganze dann nochmal mit einem Topcoat fixiert - and that's it! Ein einfaches, aber wirkungsvolles Nageldesign. :)
Ich habe übrigens die Farben "540 poetic" von p2  und den nail art twins glitter topper in der Farbe "04 carrie" von essence benutzt, aber es geht natürlich mit allen möglichen Farben. ^^
Ich hoffe, es ist nicht allzu langweilig, zwei NOTD-Posts hintereinander zu lesen!

Bis bald :)
Finja